Leistungsbeschreibungen

Propriozeptives neuromuskuläres Training (PNT)

Was ist Propriorezeption?

Die kinästhetische Wahrnehmung findet durch Rezeptoren in Gelenken (Gelenksensoren), Muskeln (Muskelspindeln) und Sehnen (Golgi-Sehnenorgane) statt.

Die Propriozeption nimmt Informationen aus Muskeln und Sehnen auf.

Wahrnehmung der Stellung und Bewegung des Körpers im Raum, durch spezifische Rezeptoren registrierte Informationen über Muskelspannung, Muskellänge und Gelenkstellung beziehungsweise Bewegung, werden zum Teil auf Rückenmarkebene verschaltet (propriozeptive Reflexe).

Die Tiefensensibilität macht sowohl das Gehen, als auch Greifen und andere Tätigkeiten überhaupt erst möglich.

Tänzer, Akrobaten, Jongleure, Musiker, Seiltänzer, Sportler, Bergsteiger und Fahrradfahrer brauchen eine besonders ausgeprägte Tiefensensibilität. Wird sie gestört, zum Beispiel durch Krankheiten, durch Alkoholeinfluss, Medikamente oder Drogen, sind auch vertraute Bewegungen plötzlich schwierig bis unmöglich, bei Handwerkern ist die Gefahr von Arbeitsunfällen erhöht.

Indikationen:

Schulterinstabilitäten, Bursitis, Impingementsyndrom, Insertionstendopathien, Spondylose, Bandscheibenprotrusion, Bandscheibenprolaps, Bänderriß, Gelenkinstabilitäten u.v.m.

Zurück